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Finanzkrise: Milliardär Merckle ist tot Joe am 06.01.2009 - 22:20
Finanzkrise: Milliardär Merckle ist tot
Der Milliardär Adolf Merckle ist tot. Der Unternehmer wurde unweit von seiner Villa am Montagabend von einem Zug überrollt. Der Leichnam wurde um 19.30 Uhr von einem Bahn-Mitarbeiter gefunden. Dies bestätigte die Polizei und die Ulmer Staatsanwaltschaft.
Die Familie von Merckle teilte mit, dass es sich um einen Selbstmord gehandelt habe. Er war am Nachmittag aus dem Haus gegangen und nicht mehr zurück gekehrt. Eine DANN-Analyse soll endgültig das Ergebnis über die Identität der Leiche bringen. Der Unternehmer hinterließ seiner Familie einen Abschiedsbrief, indem er allerdings keinerlei Gründe für seinen Freitod nannte. In einer persönlichen Erklärung verkündete die Familie: „Die durch die Finanzkrise verursachte wirtschaftliche Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Unsicherheiten der letzten Wochen sowie die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können, haben den leidenschaftlichen Familienunternehmer gebrochen, und er hat sein Leben beendet. Er hat stets für seine Familie und seine Firma gelebt und gearbeitet“. Zu den bekanntesten Firmen in seinem Imperium waren der Arzneimittelkonzern „Ratiopharm“ und „HeidelbergCement“. Im Zuge der Finanzkrise hatte sich Merckle schwer verzockt: Er wettete einen dreistelligen Millionenbetrag auf Volkswagen-Aktien und verlor. Zeitgleich vermieste ihm die Finanzkrise die Umsätze seiner Firmen. Zusätzlich forderten die Banken ihre Kredite zurück. Quellen lassen darauf sprechen, dass sich Merckles Schulden auf drei bis fünf Milliarden Euro beliefen. Der Freitod des Unternehmers kommt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch überraschend: Die Rettung von Teilen des Merckle-Imperiums war in greifbarer Nähe, er sollte einen Überbrückungskredit in Höhe von 400 Millionen Euro erhalten. Doch Ratiopharm hätte langfristig nicht mehr gerettet werden können, Merckle hätte die Firma verkaufen müssen, die 125-jährige Geschichte der Familie Merckle hätte diesem ein Ende bereitet. Mehr als 100.000 Menschen sind in Firmen von Adolf Merckle beschäftigt, der Jahresumsatz betrug 30 Milliarden Euro.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) zeigte sich bestürzt über den Tod des Unternehmers: „Baden-Württemberg verliert eine große Unternehmerpersönlichkeit. Trotz der Finanzprobleme der letzten Wochen hat Adolf Merckle ein mittelständisches Unternehmen von europäischer Bedeutung aufgebaut. Sein unternehmerisches Vermächtnis bleibt“, so Oettinger. Als Unternehmer hatte er stets seine Pflichten gegenüber der Firma für voll genommen und dafür das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Quelle: Foto: jokerbomber / pixelio.de SlashFM  2 Kommentare
Jugendliche versuchten Polizisten zu töten littlekitty am 06.01.2009 - 19:21
Jugendliche versuchten Polizisten zu töten
Vier Jugendlich stehen wegen versuchten Mordes vor Gericht. Unter einem Vorwand lockten sie zwei Polizisten in einen Hinterhalt und griffen die Beamten an. Experten sprechen von einer „neuen Dimension“ der Gewalt.
Am 9. Oktober gegen 22 Uhr kam bei der Polizei ein Anruf eines jungen Mannes, der sichtlich aufgeregt schien, rein. Seine Mutter sei im Park von einem Penner belästigt worden, teilte er der Polizei mit. Es solle so schnell wie möglich ein Streifenwagen vorbeikommen und helfen, bat der Anrufer mehrmals. Kurze Zeit später, als die Polizisten, 27 und 29 Jahr alt, im Park im Stadtteil Gröpelingen eintrafen, sprang ein Maskierter an das Auto der Beamten heran und schlug mit dem Baseballschläger auf die Fahrertür ein. Da die Scheibe nicht zersprang, flüchteten die Attentäter. Später wurden in dem Gebüsch unter anderem ein Molotowcoctail, einen Benzinkanister, Handschuhe und einen Gullydeckel sichergestellt. Nun müssen sich die vier Täter vor der Großen Jugendkammer 41 des Bremer Landgerichts verantworten, sagte eine Sprecherin. Die Jungen hatten vor, den Wagen in Brand zu setzen, heißt es in der Anklage. Den Tod der Polizisten hätten sie in Kauf genommen.
Quelle: Foto: Andreas Hilbeck / pixelio.de SlashFM  4 Kommentare
Amy Winehouse im Rausch der Liebe littlekitty am 06.01.2009 - 17:40
Amy Winehouse im Rausch der Liebe
Seitdem Amy Winehouse sich von ihrem Ehemann getrennt hat, sucht sie nach Ablenkung. Diese hat sie anscheinend in Joshua Bowman, dem Ex-Rugby-Spieler, gefunden. Während ihres Urlaubs in der Karibik wurde sie mit ihm in vertrauten Posen gesichtet.
Am Dienstag veröffentlichten Britische Zeitungen Bilder, auf denen die Skandal-Sängerin Amy Winehouse mit dem durchtrainierten 21-jährigen Bowman in liebevollen Posen am Strand zu sehen waren. Die beiden sollen auf der Karibikinsel St. Lucia viel Zeit miteinander verbracht haben. Augenzeugen beschreiben die zwei Turteltauben als „unzertrennlich“. Der ehemalige Rugby-Spieler tut der skandalumwitterten Sängerin wohl sichtlich gut. Sie sehe nicht mehr so abgemagert und kränklich aus wie noch vor ein paar Wochen. Joshua Bowman soll das genaue Gegenteil von Amys Noch-Ehemann sein. Er führt ein solides Leben, zumindest was das Thema Drogen und Alkohol angeht.
Quelle: Foto: Gerd Altmann(geralt) / pixelio.de SlashFM  4 Kommentare
Firmen profitieren durch Insolvenz littlekitty am 06.01.2009 - 15:24
Firmen profitieren durch Insolvenz
Durch die Finanzkrise kommt es bei vielen Unternehmen zu Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Durch ein neues Insolvenzrecht bedeutet ein Bankrott nicht mehr unbedingt das Ende, sondern ein Neuanfang mit weniger Schulden. „Positive Insolvenz“ nennen Experten dieses Phänomen.
Aus der 2009 zu erwartenden Insolvenz-Welle könnten viele Deutsche Betriebe gestärkt hervorgehen. In manchen Branchen kann es trotzdem, zum Beispiel wie bei den Automobilzulieferern, zu einer Marktbereinigung kommen, erklärte der Insolvenzexperte Thomas Hoffmann. Auf der anderen Seite wird es auch viele „positive Insolvenzen“ geben, bei denen die Unternehmen gestärkt aus der Insolvenz hervorgehen. Bei im Kern gesunden mittelständischen Unternehmen, denen Investoren die Schulden ihrer eigenen Übernahme aufgebürdet hätten, trifft dies insbesondere zu. „Insolvenz kann also auch eine Chance sein“, so Oliver Liersch, Fachanwalt für Insolvenzrecht. So können wieder mehr Unternehmen auf die Beine kommen. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit waren bisher ein zwingender Grund zur Insolvenz, doch nach einem neuen Insolvenzrecht können Betriebe dieser Maßnahme nun ausweichen, wenn „die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist“. Unternehmen sollen dadurch nicht mehr wegen einer bilanziellen Überschuldung pleitegehen, wenn sie eigentlich weiterhin erfolgreich operieren könnten. Bis 2010 sei diese Regelung zunächst befristet. Experten befinden das neue Insolvenzrecht jetzt schon für vorteilhaft.
Quelle: Foto: Manfred Jahreis / pixelio.de SlashFM  keine Kommentare
Attacke gegen Rutten >Mitch< am 06.01.2009 - 13:07
Attacke gegen Rutten
„Auf Schalke“ beginnt das Jahr direkt mit einem Streit. Nachdem Trainer Fred Ruten den Mittelfeldspieler Albert Streit aus dem Kader geworfen hat, wehrt dieser sich gegen seine Suspendierung. „Ich bin immer nur links liegen gelassen worden“, so der 28-jährige. Seinen Vertrag, der mit mehreren Millionen dotiert ist, will er notfalls absitzen.
Fußballprofi Albert Streit, der von Frankfurt nach Gelsenkirchen wechselte, gibt seinem Ärger über die Versetzung in die Regionalliga Mannschaft kund. „Ich habe nichts verbrochen - und dann wird mir am Sonntag mitgeteilt, dass ich mich nicht mal mehr in der Kabine umziehen darf. Das ist schon der Hammer. Auf Schalke ist mir der Spaß am Fußball vergangen. Ich bin hier immer nur links liegengelassen worden “, so Streit in der Frankfurter Rundschau. Mehrfach schon hatte er sich, auch im TV, über seinen Arbeitgeber beschwert. Das kuriose an der Sache ist allerdings, dass Streit den Verein nicht verlassen möchte. „Das kommt nicht infrage. Mir und meiner Familie geht es sehr gut.“ Ebenso wie Albert Streit müssen die Schalker Carlos Grossmüller und Peter Lövenkrands das Training in der 2. Mannschaft absolvieren. Schalkes Manager Andreas Müller erklärte am Wochenende, dass Schalke nur Spieler gebrauchen könne, die gedanklich nicht schon wo anders seien. Auch darauf wusste Streit die passende Antwort. „Dann hätte mich Schalke schon im Sommer aussortieren müssen, denn da habe ich schon um meine Freigabe gebeten“. Streit war 2007 von Frankfurt zu Schalke gewechselt. Dort wird sein Gehalt auf 2 Mio Euro pro Jahr geschätzt. Sein Vertrag bei den „Knappen“ läuft noch bis 2012.
Quelle: Foto: BUDDE-SIEGEL© / pixelio.de SlashFM  2 Kommentare
Gasstreit: Druckabnahme in Südosteuropa Joe am 06.01.2009 - 10:40
Gasstreit: Druckabnahme in Südosteuropa
Länder in Südosteuropa melden einen Lieferstopp von Gas, nachdem Russland die Gaslieferungen an die Ukraine gedrosselt hat. Auch die Türkei berichtet, dass sie keine Lieferungen mehr erhält. Das bulgarische Wirtschaftsministerium teilte mit, dass die russischen Lieferungen an die bulgarische Gasgesellschaft „Bulgargaz“ eingestellt wurden.
Auch die Türkei ist vom Gaskonflikt zwischen Moskau und Kiew betroffen: Der türkische Energieminister Güler sagte am Dienstag vor der Presse, es würde kein Gas mehr aus den ukrainischen Transitpipelines kommen. In Österreich kommen nur noch 10 Prozent der üblichen Menge an Gas an. Der russische Energieriese „Gazprom“ habe noch dem österreichischen Energiekonzern OMV angekündigt, dass die Lieferungen „nur“ um 30 bis 40 Prozent verringert werden würden. Am Morgen seien aber nur noch 10 Prozent der vereinbarten Menge in Österreich angekommen. OMV sei deshalb gezwungen ihre Gasreserven anzuzapfen. Bei der aktuellen Nachfrage und der aktuellen Nachfrage sei die Versorgung jedoch gesichert, teilte OMV mit. Die OMV betreibt zusammen mit der russischen „Gazprom“ eines der größten Gasverteilungszentren Europas. Von diesem wird auch Gas nach Deutschland geliefert. In Deutschland seien bis jetzt keine Veränderungen an der Liefermenge festgestellt worden. Die ukrainische Gasgesellschaft „Naftogaz“ hatte davor angegeben, dass Russland deutlich weniger Gas in die Pipelines pumpe. Damit sei „in wenigen Stunden“ mit Störungen bei den Lieferungen in Europa zu rechnen. Russland hatte am Montag die Lieferdrosselung angekündigt und zugleich geäußert, dass das Gas über Alternativrouten nach Europa gepumpt werden würde. Russland wirft der Ukraine vor, Gas, welches für andere Länder bestimmt ist, „zu stehlen“. Die Ausdehnung der Gaslieferung wurde nach Angaben von „Naftogaz“ durch Russland von 221 Millionen auf 92 Millionen Kubikmeter gesenkt.

In der Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine geht es um die Preise für russisches Gas. Russland möchte die relativ niedrigen Preise für die die Ukraine Gas erhält, langsam auf Marktniveau anheben. Dies lehnt jedoch die Ukraine ab.
Quelle: Foto: Jens Strahovnik / pixelio.de SlashFM  keine Kommentare
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