Der Milliardär Adolf Merckle ist tot. Der
Unternehmer wurde unweit von seiner Villa am Montagabend von einem Zug
überrollt. Der Leichnam wurde um 19.30 Uhr von einem Bahn-Mitarbeiter gefunden.
Dies bestätigte die Polizei und die Ulmer Staatsanwaltschaft.
Die Familie
von Merckle teilte mit, dass es sich um einen Selbstmord gehandelt habe. Er war
am Nachmittag aus dem Haus gegangen und nicht mehr zurück gekehrt. Eine DANN-Analyse
soll endgültig das Ergebnis über die Identität der Leiche bringen. Der
Unternehmer hinterließ seiner Familie einen Abschiedsbrief, indem er allerdings
keinerlei Gründe für seinen Freitod nannte. In einer persönlichen Erklärung
verkündete die Familie: „Die durch die Finanzkrise verursachte wirtschaftliche
Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Unsicherheiten der letzten
Wochen sowie die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können, haben den leidenschaftlichen
Familienunternehmer gebrochen, und er hat sein Leben beendet. Er hat stets für
seine Familie und seine Firma gelebt und gearbeitet“. Zu den bekanntesten
Firmen in seinem Imperium waren der Arzneimittelkonzern „Ratiopharm“ und „HeidelbergCement“.
Im Zuge der Finanzkrise hatte sich Merckle schwer verzockt: Er wettete einen
dreistelligen Millionenbetrag auf Volkswagen-Aktien und verlor. Zeitgleich
vermieste ihm die Finanzkrise die Umsätze seiner Firmen. Zusätzlich forderten
die Banken ihre Kredite zurück. Quellen lassen darauf sprechen, dass sich Merckles
Schulden auf drei bis fünf Milliarden Euro beliefen. Der Freitod des
Unternehmers kommt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch überraschend: Die Rettung von
Teilen des Merckle-Imperiums war in greifbarer Nähe, er sollte einen Überbrückungskredit
in Höhe von 400 Millionen Euro erhalten. Doch Ratiopharm hätte langfristig nicht
mehr gerettet werden können, Merckle hätte die Firma verkaufen müssen, die 125-jährige
Geschichte der Familie Merckle hätte diesem ein Ende bereitet. Mehr als 100.000
Menschen sind in Firmen von Adolf Merckle beschäftigt, der Jahresumsatz betrug
30 Milliarden Euro.
Der baden-württembergische
Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) zeigte sich bestürzt über den Tod des
Unternehmers: „Baden-Württemberg verliert eine große Unternehmerpersönlichkeit.
Trotz der Finanzprobleme der letzten Wochen hat Adolf Merckle ein
mittelständisches Unternehmen von europäischer Bedeutung aufgebaut. Sein unternehmerisches
Vermächtnis bleibt“, so Oettinger. Als Unternehmer hatte er stets seine
Pflichten gegenüber der Firma für voll genommen und dafür das Bundesverdienstkreuz
erhalten.
Vier Jugendlich
stehen wegen versuchten Mordes vor Gericht. Unter einem Vorwand lockten sie zwei
Polizisten in einen Hinterhalt und griffen die Beamten an. Experten sprechen
von einer „neuen Dimension“ der Gewalt. Am 9. Oktober gegen 22 Uhr kam bei der Polizei ein Anruf
eines jungen Mannes, der sichtlich aufgeregt schien, rein. Seine Mutter sei im
Park von einem Penner belästigt worden, teilte er der Polizei mit. Es solle so
schnell wie möglich ein Streifenwagen vorbeikommen und helfen, bat der Anrufer
mehrmals. Kurze Zeit später, als die Polizisten, 27 und 29 Jahr alt, im Park im
Stadtteil Gröpelingen eintrafen, sprang ein Maskierter an das Auto der Beamten
heran und schlug mit dem Baseballschläger auf die Fahrertür ein. Da die Scheibe
nicht zersprang, flüchteten die Attentäter. Später wurden in dem Gebüsch unter
anderem ein Molotowcoctail, einen Benzinkanister, Handschuhe und einen
Gullydeckel sichergestellt. Nun müssen sich die vier Täter vor der Großen
Jugendkammer 41 des Bremer Landgerichts verantworten, sagte eine Sprecherin.
Die Jungen hatten vor, den Wagen in Brand zu setzen, heißt es in der Anklage.
Den Tod der Polizisten hätten sie in Kauf genommen.
Seitdem Amy Winehouse
sich von ihrem Ehemann getrennt hat, sucht sie nach Ablenkung. Diese hat sie
anscheinend in Joshua Bowman, dem Ex-Rugby-Spieler, gefunden. Während ihres Urlaubs in der Karibik wurde sie mit ihm
in vertrauten Posen gesichtet. Am Dienstag veröffentlichten Britische Zeitungen Bilder, auf
denen die Skandal-Sängerin
Amy Winehouse mit dem durchtrainierten 21-jährigen Bowman in liebevollen
Posen am Strand zu sehen waren. Die beiden sollen auf der Karibikinsel St. Lucia viel
Zeit miteinander verbracht haben. Augenzeugen beschreiben die zwei Turteltauben
als „unzertrennlich“. Der ehemalige Rugby-Spieler tut der skandalumwitterten
Sängerin wohl sichtlich gut. Sie sehe nicht mehr so abgemagert und kränklich
aus wie noch vor ein paar Wochen. Joshua Bowman soll das genaue Gegenteil von
Amys Noch-Ehemann sein. Er führt ein solides Leben, zumindest was das Thema
Drogen und Alkohol angeht.
Durch die Finanzkrise
kommt es bei vielen Unternehmen zu Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Durch
ein neues Insolvenzrecht bedeutet ein Bankrott nicht mehr unbedingt das Ende,
sondern ein Neuanfang mit weniger Schulden. „Positive Insolvenz“ nennen
Experten dieses Phänomen. Aus der 2009 zu erwartenden Insolvenz-Welle könnten viele
Deutsche Betriebe gestärkt hervorgehen. In manchen Branchen kann es trotzdem,
zum Beispiel wie bei den Automobilzulieferern, zu einer Marktbereinigung kommen,
erklärte der Insolvenzexperte Thomas Hoffmann. Auf der anderen Seite wird es
auch viele „positive Insolvenzen“ geben, bei denen die Unternehmen gestärkt aus
der Insolvenz hervorgehen. Bei im Kern gesunden mittelständischen Unternehmen, denen
Investoren die Schulden ihrer eigenen Übernahme aufgebürdet hätten, trifft dies
insbesondere zu. „Insolvenz kann also auch eine Chance sein“, so Oliver
Liersch, Fachanwalt für Insolvenzrecht. So können wieder mehr Unternehmen auf
die Beine kommen. Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit waren bisher ein
zwingender Grund zur Insolvenz, doch nach einem neuen Insolvenzrecht können
Betriebe dieser Maßnahme nun ausweichen, wenn „die Fortführung des Unternehmens
nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist“. Unternehmen sollen dadurch
nicht mehr wegen einer bilanziellen Überschuldung pleitegehen, wenn sie
eigentlich weiterhin erfolgreich operieren könnten. Bis 2010 sei diese Regelung
zunächst befristet. Experten befinden das neue Insolvenzrecht jetzt schon für
vorteilhaft.
„Auf Schalke“ beginnt das Jahr direkt mit einem Streit. Nachdem Trainer Fred Ruten den Mittelfeldspieler Albert Streit aus dem Kader geworfen hat, wehrt dieser sich gegen seine Suspendierung. „Ich bin immer nur links liegen gelassen worden“, so der 28-jährige. Seinen Vertrag, der mit mehreren Millionen dotiert ist, will er notfalls absitzen. Fußballprofi Albert Streit, der von Frankfurt nach Gelsenkirchen wechselte, gibt seinem Ärger über die Versetzung in die Regionalliga Mannschaft kund. „Ich habe nichts verbrochen - und dann wird mir
am Sonntag mitgeteilt, dass ich mich nicht mal mehr in der Kabine
umziehen darf. Das ist schon der Hammer. Auf Schalke ist mir der Spaß am Fußball vergangen. Ich bin hier immer nur links liegengelassen worden “, so Streit in der Frankfurter Rundschau. Mehrfach schon hatte er sich, auch im TV, über seinen Arbeitgeber beschwert. Das kuriose an der Sache ist allerdings, dass Streit den Verein nicht verlassen möchte. „Das kommt nicht infrage. Mir und meiner Familie geht es sehr gut.“ Ebenso wie Albert Streit müssen die Schalker Carlos Grossmüller und Peter Lövenkrands das Training in der 2. Mannschaft absolvieren. Schalkes Manager Andreas Müller erklärte am Wochenende, dass Schalke nur Spieler gebrauchen könne, die gedanklich nicht schon wo anders seien. Auch darauf wusste Streit die passende Antwort. „Dann hätte mich Schalke schon im Sommer aussortieren müssen, denn da habe ich schon um meine Freigabe gebeten“. Streit war 2007 von Frankfurt zu Schalke gewechselt. Dort wird sein Gehalt auf 2 Mio Euro pro Jahr geschätzt. Sein Vertrag bei den „Knappen“ läuft noch bis 2012.
Länder in
Südosteuropa melden einen Lieferstopp von Gas, nachdem Russland die Gaslieferungen
an die Ukraine gedrosselt hat. Auch die Türkei berichtet, dass sie keine
Lieferungen mehr erhält. Das bulgarische Wirtschaftsministerium teilte mit,
dass die russischen Lieferungen an die bulgarische Gasgesellschaft „Bulgargaz“
eingestellt wurden. Auch die Türkei ist vom Gaskonflikt zwischen Moskau
und Kiew betroffen: Der türkische Energieminister Güler sagte am Dienstag vor
der Presse, es würde kein Gas mehr aus den ukrainischen Transitpipelines
kommen. In Österreich kommen nur noch 10 Prozent der üblichen Menge an Gas an.
Der russische Energieriese „Gazprom“ habe noch dem österreichischen Energiekonzern
OMV angekündigt, dass die Lieferungen „nur“ um 30 bis 40 Prozent verringert
werden würden. Am Morgen seien aber nur noch 10 Prozent der vereinbarten Menge
in Österreich angekommen. OMV sei deshalb gezwungen ihre Gasreserven
anzuzapfen. Bei der aktuellen Nachfrage und der aktuellen Nachfrage sei die
Versorgung jedoch gesichert, teilte OMV mit. Die OMV betreibt zusammen mit der
russischen „Gazprom“ eines der größten Gasverteilungszentren Europas. Von diesem
wird auch Gas nach Deutschland geliefert. In Deutschland seien bis jetzt keine
Veränderungen an der Liefermenge festgestellt worden. Die ukrainische
Gasgesellschaft „Naftogaz“ hatte davor angegeben, dass Russland deutlich
weniger Gas in die Pipelines pumpe. Damit sei „in wenigen Stunden“ mit
Störungen bei den Lieferungen in Europa zu rechnen. Russland hatte am Montag
die Lieferdrosselung angekündigt und zugleich geäußert, dass das Gas über
Alternativrouten nach Europa gepumpt werden würde. Russland wirft der Ukraine
vor, Gas, welches für andere Länder bestimmt ist, „zu stehlen“. Die Ausdehnung
der Gaslieferung wurde nach Angaben von „Naftogaz“ durch Russland von 221
Millionen auf 92 Millionen Kubikmeter gesenkt.
In der
Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine geht es um die Preise für
russisches Gas. Russland möchte die relativ niedrigen Preise für die die
Ukraine Gas erhält, langsam auf Marktniveau anheben. Dies lehnt jedoch die
Ukraine ab.
Ihr könnt wieder ganz eure Grüsse sowie Wünsche loswerden, ohne auf den Genre Bereich groß achten zu müssen!!!
Viel Spass!
Cedric - Village Lights
Heute, 15:00 - 17:00 Main /// Mixed
Village Lights
In den Village Lights erwartet Dich der Beste mit aus Rock, Pop, Hip Hop und Tracks aus den aktuellen Charts. Dazu kommen noch Deine Musikwünsche und Grüße die Du über das Wunsch- und Grußformular auf unserer Homepage abgeben kannst. In Zukunft wird dies auch wieder über die Studiohotline möglich sein.